Neuestes Update: Mai, 2019

Weibliche Problemstellen & hartnäckige Fettpolster: Das kannst du tun

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An weiblichen “Problemstellen” wie an Beinen oder Po sammelt sich das Fett stärker als an anderen Stellen. Manchmal sind auch Bauch, Hüfte oder Arme betroffen.

Würdest du dich mit etwas weniger an den Problemstellen wohler fühlen? In diesem Artikel erfährst du, was hilft und was du tun kannst.

Wie du an Oberschenkeln, Po oder Bauch abnimmst

Wenn du an Problemstellen abnehmen möchtest, hilft es dir, Folgendes zu wissen:

Fett ist überall im Körper in Fettzellen eingelagert. Damit du Fett verbrennen kannst, muss es erst einmal aus diesen Fettdepots “gelöst” bzw. “mobilisiert” werden. Fett, das nicht mobilisiert ist, kann auch nicht verbrannt werden!

Aber Achtung: Je nach Fettdepot bzw. Körperstelle ist das Fett leichter bzw. schwerer zu mobilisieren.

  • Tief sitzendes Fett um deine Organe herum (viszerales Fett) lässt sich am leichtesten mobilisieren.

  • Oberflächliches Fett “unter der Haut” (subkutanes Fett) an Beinen, Po oder Bauch ist jedoch schwerer zu mobilisieren.

Frauen haben generell mehr Unterhautfettgewebe als Männer. Männer haben mehr Fett im Bauchraum direkt um die Organe wie zum Beispiel um die Leber.1Frank AP, de Souza Santos R, Palmer BF, Clegg DJ. Determinants of body fat distribution in humans may provide insight about obesity-related health risks. J Lipid Res. 2018 Aug 10. pii: jlr.R086975. doi: 10.1194/jlr.R086975. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 30097511. Daher ist es für Männer oft einfacher abzunehmen. Ihr Fett lässt sich leichter mobilisieren und im Anschluss verbrennen. Ein leichtes Kaloriendefizit, ein bisschen Cardio und schon funktioniert es.

Bei Frauen geht das meist schwerer. Willst du die Mobilisierung von Fett gezielt an Problemstellen steigern, brauchst du spezielle Strategien.

Um dafür die besten Strategien zu finden, hilft es zu verstehen, warum sich Fett an Problemstellen schwer mobilisieren lässt.

Warum lässt sich Problemstellenfett schwer mobilisieren?

Problem 1: α2-Rezeptoren im hartnäckigen Fett

In deinem Fettgewebe sitzen unterschiedliche Arten von Rezeptoren, die ausschlaggebend dafür sind, wie leicht das darin befindliche Fett “gelöst” werden kann.

Rezeptoren sind wie kleine Empfänger, die überall im Körper sitzen. Wenn die passenden Hormone an ihnen andocken, wird eine Reaktion ausgelöst.

Die entscheidenden Rezeptoren in den Fettpolstern heißen α2- und β2-Adreno-Rezeptoren.

An Rezeptoren dieser beiden Arten können die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin andocken. Diese Stresshormone werden ausgeschüttet, wenn du Sport und/oder eine Diät machst.

Allerdings hat die Aktivierung von α2-Rezeptoren einen anderen Effekt als die Aktivierung von β2-Rezeptoren – das eine ist hinderlich
für die Fettmobilisierung, das andere dienlich.2Galitzky J, Lafontan M, Nordenström J, Arner P. Role of vascular alpha-2 adrenoceptors in regulating lipid mobilization from human adipose tissue. J Clin Invest. 1993 May;91(5):1997-2003. PubMed PMID: 8387538; PubMed Central PMCID: PMC288197. Während die α2-Rezeptor-Aktivierung die Fettmobilisierung verhindert, begünstigt die β2-Rezeptor-Aktivierung diesen Prozess.

Weibliche Problemzonen haben einen hohen α2-Rezeptor-Anteil: Das Fett an Oberschenkeln, Po und Hüfte zeichnet ein hoher α2-Rezeptor-Anteil aus. Zum Teil hat das Fett an diesen Stellen 9 mal mehr α2-Rezeptoren als β2-Rezeptoren!

Zusätzlich verringert die α2-Rezeptor-Aktivierung auch noch den Blutfluss in das Fettdepot. So wird es noch schwerer, gelöste Fettsäuren abzutransportieren und zu verbrennen. Wegen der schlechten Durchblutung sind deine Problemstellen oft auch eiskalt.

β2-Rezeptor-Aktivierung α2-Rezeptor-Aktivierung
Fettmobilisierung verbessert
Durchblutung gesteigert
Fettmobilisierung blockiert
Blutfluss verringert
Die Fettmobilisierung ist gesteigert und Fett wird durch erhöhten Blutfluss besser “abtransportiert”.Die Fettmobilisierung ist blockiert. Fette werden durch geringere Durchblutung schlechter „herausgeholt“.

Machst du nun eine Diät oder etwas Sport, schüttet dein Körper Stresshormone aus. Diese docken an die α2- und β2-Rezeptoren an.

Durch die α2-Rezeptor-Dominanz im Fett deiner Problemstellen wird die Fettmobilisierung aber nahezu blockiert. Die positive Wirkung der β2-Rezeptoren ist zu schwach, weil es zu wenige dieser Rezeptoren gibt.

Aber da ist noch ein anderes Problem.

Problem 2: Insulin – eine weitere Schwierigkeit für Problemstellen

Als wären die hinderlichen α2-Rezeptoren nicht genug, kommt noch ein weiteres Problem hinzu: Deine Problemstellen reagieren 300% stärker auf Insulin als andere Fettdepots.3Bolinder J, Kager L, Ostman J, Arner P. Differences at the receptor and postreceptor levels between human omental and subcutaneous adipose tissue in the action of insulin on lipolysis. Diabetes. 1983 Feb;32(2):117-23. PubMed PMID: 6337893. Und
Insulin blockiert die Fettmobilisierung in den Fettdepots.

Selbst kleine Mengen Insulin blockieren damit immer zuerst die Fettmobilisierung in Beinen und Po oder sonstigem Unterhautfettgewebe, bevor die Fettmobilisierung im “inneren Fett” blockiert wird.

Willst du das Fett an den Problemstellen wegbekommen, musst du also deine Insulinspiegel – wenigstens für einen gewissen Zeitraum – niedrig halten.

Viel Insulin wird typischerweise ausgeschüttet, nachdem du größere Mengen Kohlenhydrate zu dir genommen hast. Ein hoher Körperfettanteil und wenig Sport erhöhen die Insulinspiegel zudem chronisch.

Bitte begehe nun jedoch nicht den Fehler, Insulin grundsätzlich zu verteufeln. Insulin hat viele lebenswichtige Aufgaben. Langfristig keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, ist keine Lösung. Damit steuerst du in eine hormonelle Sackgasse und bekommst andere Probleme wie sinkende Schilddrüsenhormone und Sexualhormone sowie ein gesteigertes Hungergefühl.

*** Problemstellen-Paradox: Was bei Frauen schlecht funktioniert ***

Schon mal gehört?

Wenig anstrengender Sport – wie “leichtes Ausdauertraining” oder “Isomattensport” – kombiniert mit einer kohlenhydratüberbetonten Ernährung wird für Frauen oft propagiert.

Eine leichte Stresshormonausschüttung allerdings aktiviert die α2-Rezeptoren. Und chronisch hohe Insulinspiegel blockieren die Fettmobilisierung zuverlässig. So stellt man leider sicher, dass sich an Problemstellen gar nichts tut.

Das Schlechteste, was Frauen bezüglich ihrer Problemstellen machen können, ist daher eine extrem kohlenhydratlastige Ernährung und zu leichtes Training.

So bekommst du die Problemstellen weg

Damit du überhaupt Fett abnehmen kannst, brauchst du natürlich grundsätzlich erstmal ein Kaloriendefizit. Dieses kannst du durch Ernährung oder Sport schaffen – am besten durch eine Kombination von beidem.

Innerhalb dieser Voraussetzungen kannst du nun speziell deine Problemstellen angehen. Dafür musst du folgende Strategie anwenden:

  1. Deine Insulinspiegel niedrig halten.

  2. Eine sehr hohe Stresshormonausschüttung durch intensives Training bewirken. Dadurch werden die β2-Rezeptoren stark aktiviert und die α2-Rezeptor-Dominanz wird überwunden.

  3. Mobilisiertes Fett verbrennen.

1. Insulinspiegel niedrig halten

Die Insulinspiegel müssen reduziert werden, bevor du dein Problemstellenfett durch Training angreifen kannst.

Die niedrigsten Insulinspiegel hast du im Fastenzustand beispielsweise am Morgen ohne Frühstück. Ansonsten sinken deine Insulinspiegel auch 3-4 h nach einer Mahlzeit wieder ab. Außerdem hast du bei einer Low Carb-Ernährung niedrigere Insulinspiegel.

Wenn du dein Problemstellenfett loswerden möchtest, kann eine Mahlzeit bzw. der Shake direkt vor dem Training ziemlich kontraproduktiv sein, da dies die Insulinspiegel ansteigen lässt.

Natürlich ist es keine Option, auf Dauer zu fasten oder nie Kohlenhydrate zu essen. Daher brauchst du intelligente Strategien, wie du Ernährung und Training richtig kombinierst. Mit zyklischen Diäten kannst du genau das tun. Gleich mehr dazu in einem Beispiel.

2. Intensives Training für hohe Stresshormon-Ausschüttung

Um das Problemstellenfett zu mobilisieren, müssen die β2-Rezeptoren aktiviert werden. Die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin ist dafür nötig. Bevor jedoch die β2-Rezeptoren aktiviert werden, kommt es zur – für die Fettmobilisierung hinderlichen – Aktivierung der α2-Rezeptoren.4Lafontan M, Barbe P, Galitzky J, Tavernier G, Langin D, Carpéné C, Bousquet-Melou A, Berlan M. Adrenergic regulation of adipocyte metabolism. Hum Reprod. 1997 Oct;12 Suppl 1:6-20. Review. PubMed PMID: 9403317. Diesen Effekt überwindest du erst durch eine besonders hohe Stresshormon-Ausschüttung – danach geben die β2-Rezeptoren den Ton an und das Problemstellenfett wird mobilisiert.

Für eine besonders hohe Stresshormon-Ausschüttung reicht lockeres Training nicht aus – dabei wird lediglich das Fett der NICHT-Problemstellen mobilisiert. Was du benötigst, ist intensives Training wie Krafttraining oder Intervalltraining.

Du solltest idealerweise in einem Bereich trainieren, in dem richtig Laktat ausgeschüttet wird. Hier “brennen” die Muskeln. Du kommst stark außer Atem, dein Herz pumpt schnell.

3. Mobilisiertes Fett verbrennen

Nachdem die richtigen Fettsäuren mobilisiert sind und im Blut herumschwirren, musst du sie noch verbrennen. Ansonsten kann es passieren, dass sie direkt wieder dort eingelagert werden, wo sie herkommen.

Zur Fettverbrennung machst du am besten lockeres Ausdauertraining, direkt nach dem intensiven Training. Halte die Intensität bewusst niedrig. Denn nur so läuft die Fettverbrennung maximal.

Praktische Anwendung: Wie du das alles umsetzt

Das waren nun eine Menge Details und Mechanismen. Alle wichtigen Punkte bekommst du zusammen mit dem folgenden Protokoll.

Großer Dank gilt hier Lyle McDonald, an dessen Stubborn Fat-Protokolle die folgenden Strategien angelehnt sind.5 https://store.bodyrecomposition.com/product/stubborn-fat-solution/

Das FatAttack-Problemstellen-Protokoll

1. Start: Beginne mit dem Protokoll mindestens 3-4 h nach der letzten Mahlzeit. Idealerweise war dies eine Low Carb-Mahlzeit. Erfahrene Sportler können auch morgens im Fastenzustand beginnen. Optional: 30 Minuten vor Trainingsbeginn 2 Tassen schwarzen Kaffee oder 100-200 mg Koffeintabletten.

2. Warm Up: 5-10 Minuten lockeres Aufwärmen. Senkt die Insulinspiegel und wärmt dich für die gleich folgende intensive Belastung auf. Leichtes kontinuierliches Ausdauertraining ist am besten.

3. Intensives Training: Dies ist das Herzstück des Protokolls. Durch die hohe Belastung kommt es zu der notwendigen Ausschüttung von Stresshormonen. Mache dazu entweder:

  • Ausdauer-Intervalle: 5-10×15 Sekunden maximale Belastung, mit 45 Sekunden aktiver Pause dazwischen. Beispielsweise Sprints, gefolgt von lockerem Laufen. Hast du einen passenden Berg, kannst du ideal Bergsprints dafür verwenden. Vollgas nach oben und dann locker hinunter traben. Starte mit 5 Intervallen und arbeite dich langsam hinauf auf 10 Intervalle für maximale Effekte.

    ODER

  • Krafttraining: 6 Sätze mit 12 bis 15 Wdh., mittleres Gewicht, 30-60 Sekunden kurze Pausen zwischen den Sätzen. Trainiere vor allem große Muskelgruppen wie Beine, Rücken und Brust. Das führt zu einer höheren Hormonausschüttung. Vorzugsweise an Maschinen trainieren, dies ist mit der aufkommenden Ermüdung sicherer als freie Gewichte.

4. Kleine Verschnaufpause: 5 Minuten komplette Ruhe. Dein Körper muss sich kurz beruhigen und von anaerober auf aerobe Energiegewinnung umstellen.

5. Fettverbrennung: 20-40 Minuten lockeres Ausdauertraining. Damit verbrennst du die nun mobilisierten Fettsäuren. Laufen, Rudern, Fahrradfahren – welche Art der Belastung es ist, ist nicht so wichtig. Möglicherweise fühlst du die Ermüdung durch das intensive Training. Das ist völlig normal.

6. Cool Down: 5 Minuten locker auslaufen. Fertig.

Ein Wort der Warnung: Das FatAttack-Protokoll ist sehr fordernd. Trainingsanfängerinnen sollten erst einige Wochen normales Training absolvieren, bevor sie diese Strategie anwenden. Selbst bei erfahrenen Sportlern kann das intensive Training Erschöpfung, Schwindel oder leichte Übelkeit auslösen. Das gehört aber ein Stück weit dazu.

Falls es zu viel wird und deine Bewegungen unkontrolliert werden, brich die Trainingseinheit ab. Das nächste Mal geht ein wenig mehr.

Ein alternativer Weg: Low Carb-Diät und lockeres Ausdauertraining

Es gibt für manche noch einen alternativen Weg, wie man auch ohne sehr intensives Training das Problemstellenfett angehen kann.

Mehr als 4 Tage Low Carb-Ernährung und zusätzlich viel lockeres Ausdauertraining. Diese Strategie ist aber nur gut machbar mit höherem Körperfettanteilen (> 30%) und nicht zu viel intensivem Training (1-2x pro Woche). Dazu gleich mehr bei der praktischen Anwendung.

Konkrete Einbindung in eine Diät

Damit deine Arbeit wirklich sichtbare Erfolge bringt, musst du die beschriebenen Strategien in eine intelligente Diät einbinden. Im Folgenden ein paar empfehlenswerte praktische Beispiele aus der BURN-Diät.

Sie zeigen, wie du das Protokoll ideal bei verschiedenen Körperfettanteilen und Trainingsständen einbindest.

Mit einem KFA von 25% und mehr und als Trainingsanfängerin

Verwende das BURN #1-Template. Dieses besteht aus 11 Low Carb-Tagen, gefolgt von 3 Refeedtagen (siehe Bild unten).

Hier kannst du noch den oben genannten “alternativen Weg” anwenden: Die länger als 4 Tage dauernde Low Carb-Phase stellt sicher, dass du niedrige Insulinspiegel hast und deine α2-Rezeptoren blockiert sind.

Für die optimale Problemstellenfett-Mobilisierung genügt in diesem Sonderfall schon lockeres Cardio an Diättagen. 1-3x lockeres Cardio wöchentlich ist in der BURN-Diät immer optional zusätzlich durchführbar. Verteile diese Einheiten einfach nach Belieben auf Diättage. Wenn du bisher eher untrainiert bist, gewöhne dich langsam an die Belastung.

1-2x wöchentlich machst du noch intensives Training (siehe Turnschuh auf folgendem Bild). Hier kannst du entweder Krafttraining, intensives Ausdauertraining oder das FatAttack-Protokoll machen. Damit geht es deinen Problemstellen richtig an den Kragen.

Das BURN #1-Template aus der BURN-Diät.

Mit einem KFA von unter 25% und fortgeschrittene Trainierende

Wenn dein KFA schon um die 25% ist und/oder du viel trainierst, brauchst du häufigere Refeeds, damit deine hormonelle Stoffwechsellage stabil bleibt und du die Leistung im Training aufrechterhalten kannst.

Im Folgenden dazu passend zwei weitere Beispiele mit möglichen BURN-Templates. Generell kannst du aber alle BURN-Templates dafür verwenden (insgesamt gibt es 5 Templates in 12 Varianten).

1. Proteinfasting (BURN #4)

Beim Proteinfasting trainierst du am Diättag und isst vor und nach dem Training wenig Kohlenhydrate. So stellst du niedrige Insulinspiegel sicher.

Bei den 2-3 intensiven Trainingseinheiten (Turnschuh im Bild) kannst du das FatAttack-Protokoll einsetzen.

Das BURN #4-Template aus der BURN-Diät.

Du musst aber nicht zu jedem intensiven Training das FatAttack-Protokoll anwenden.

2. Zyklisches 4/3 (BURN #5)

Beim Zyklischen 4/3 hast du 4 Diättage gefolgt von 3 Refeedtagen in der Woche. Deine Problemstellen kannst du hier idealerweise beim Training am Mo, Di oder Do angehen. Deine Insulinspiegel sind dort immer schon im optimalen Bereich.

Das BURN #5-Template aus der BURN-Diät.

Fazit

Das weibliche Problemstellenfett an Beinen, Po und Bauch lässt sich schwer mobilisieren und hält sich daher hartnäckig. Denn nur mobilisiertes Fett kann auch verbrannt werden. Der Grund für die erschwerte Fettmobilisierung ist ein hoher α2-Rezeptor-Anteil und die besondere Reaktionsfreudigkeit auf Insulin.

Willst du diese Probleme überwinden, benötigst du niedrige Insulinspiegel und eine hohe Stresshormone-Ausschüttung durch passendes Training. Alternativ kann langfristiges Low Carb und Ausdauertraining helfen.

Mit dem FatAttack-Protokoll erreichst du diese Ziele. Das Fett aus den Problemstellen wird mobilisiert und im Anschluss verbrannt. So lässt du das Problemstellenfett schmelzen.

Baue das FatAttack-Protokoll in eine intelligente Diät wie der BURN-Diät zu den richtigen Zeitpunkten ein. Du machst dir deine Arbeit schnell wieder zunichte, wenn du vor oder nach dem FatAttack-Protokoll suboptimale Diäten anwendest.

In der BURN-Diät lernst du sowohl, wie du das richtige Kaloriendefizit wählst als auch wie du die idealen Mengen an Protein, Kohlenhydraten und Fett berechnest. Außerdem erfährst du, wie Refeeds und Diätpausen aussehen müssen und vieles mehr.

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Lene
Gast
Lene

Hallo, sehr interessante Seite… würde das Fett-Attack-PRotokoll gerne ausprobieren, muss aber auch nochmal nachfragen: bei der Variante Krafttraining: 6 Sätze mit 12-15 Wdh. PRO Übung? Wenn ja, wieviel Übungen würdest du empfehlen? Oder insgesamt (also bspw. 2 Übungen mit je 3 Sätzen?)?

Und wie sieht es mit der Ernährung NACH so einer Trainingseinheit aus? Muss ich hier auch auf einen niedrigen Insulinspiegel achten? Oder einfach generell auf ein Kaloriendefizit?

Wäre es ausreichend 1x pro Woche danach zu trainieren und zusätzlich die „normalen“ Trainingseinheiten des regulären Programms zu absolvieren?

Fragen über Fragen.. 😉

Danke jedenfalls schonmal…

Susanne
Gast
Susanne

Hallo Johannes, ich mache seit Jahren anstrengendes Krafttraining, Ganzkörper 3 x die Woche. Aufgrund verschiedener Gelenkprobleme gehen leider nicht alle Übungen/Grundübungen immer. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit der Figur, bis auf die Innenschenkel. Wenn ich es mit dem FatAttack probieren würde, würde ich nur 6 Sätze machen – also z.B. je 2 vom Rudern, Beinpresse und Beinbeuger liegend? (Brust geht aufgrund Schulter aktuell nicht.) Und danach dann z.B. 20+ Minuten locker walken auf dem Laufband? Reicht das, wenn ich das statt 1 mal GK Training die Woche mache? Bzgl. der Ernährung – ich esse seit ca. 15 Jahren nach… Weiterlesen »

Claudia
Gast
Claudia

Hallo lieber Johannes,

von einem lieben Freund wurde ich auf deine Seite aufmerksam gemacht und Schritt für Schritt setze ich einiges in meinen bestehenden Plan um. Meine letzten 17kg sollen nun noch weichen und dieser Artikel kommt mir so unglaublich recht, ich kann es kaum in Worte fassen. Ich nutze das #2-Template der Burn-Diät und das FatAttack-Problemstellen-Protokoll seit einer Woche.
Es macht mir sehr viel Spaß, ist spannend und herausfordernd und tatsächlich habe ich meine beiden Ruhetage noch nie so sehr gebraucht, wie jetzt.

Ich freue mich auf weitere Berichte, Inspirationen und Hilfestellungen.

CareBear
Gast
CareBear

Hey, ich habe noch eine grundsätzliche Frage zum intensiven Training:

Ist Krafttraining mit wenigen Wiederholungen aber sehr hohen Gewichten nicht auch intensiv und schüttet viele Stresshormone aus?

Also wieso gerade 6 Sätze mit 12 – 15 Wiederholungen? Das klingt ziemlich zeitaufwendig…

Susanne
Gast
Susanne

Danke für den Artikel. Ich trainiere momentan nach dem #ONE Trainingsplan und würde nun gern das Protokoll zusätzlich in Form von Ausdauer-Intervallen einbinden. Aber beides an einem Tag schaffe ich vermutlich nicht (weder zeitlich noch kräftemäßig) und auch für jeden Tag abwechselnd fehlt wahrscheinlich die Kraft/Erholung. Wie kann ich beides optimal kombinieren? Es wird im Protokoll zwar auch Krafttraining angeboten, aber das Schema mit relativ vielen Wdh. und mittlerem Gewicht entspricht ja nicht dem des #ONE Trainingsplans.

Danke für eure Arbeit!

Leeny
Gast
Leeny

Vielen Dank für den tollen Beitrag und die klaren Beispiele! Er lässt kaum Fragen offen 😉 Eine habe ich aber trotzdem. Ich trainiere zur Zeit auf Kraftsteigerung und fürchte mir wird bei dem Protokoll die Kraft zum Training fehlen. Aus dem Grund praktiziere ich quasi das umgekehrte 1. Proteinfasting (BURN #4) Methode mit refeeds an Trainingstagen und Diät-Tagen an Pausentagen. Widerspricht sich damit nur leider damit den Insulinspiegel niedrig zu halten.

Klappt das Vorgehen 2. Zyklisches 4/3 (BURN #5) auch, wenn man an Kraftzuwachs arbeitet?

Vielen Dank im Voraus 🙂

Mandy S.
Gast
Mandy S.

„Bitte begehe nun jedoch nicht den Fehler, Insulin grundsätzlich zu verteufeln. Insulin hat viele lebenswichtige Aufgaben. Langfristig keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, ist keine Lösung. Damit steuerst du in eine hormonelle Sackgasse und bekommst andere Probleme wie sinkende Schilddrüsenhormone und Sexualhormone sowie ein gesteigertes Hungergefühl.“ Sorry aber diese Behauptung ist ziemlich aus der Luft gegriffen. Ich bin 38 und durch meine eigene Erfahrung davon überzeugt, dass es mit die gesündeste Ernährungform ist, die man seinem Körper antun kann. Der Energiepegel steigt dauerhaft, genauso wie die Konzentration und auch psychische Belastbarkeit. Bei Diäten besteht grundsätzlich das Risiko, dass wenn man… Weiterlesen »

Laura
Gast
Laura

Funktioniert das Fatattack-Protokoll auch ohne Koffein vorab, wenn man das nicht verträgt?

Maike
Gast
Maike

Erstmal vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag 🙂 ! Würde theoretisch eine Fettabnahme auch ohne HIIT , sondern mit einem klassischen Kcal-Defizit( natürlich bei ausreichender Proteinzufuhr) mit Kraft- und moderatem Ausdauertraining zu erreichen seien ? Ich liebe den Kraftsport und auch für längeres Ausdauertraining kann ich mich begeistern – Doch HIIT verspricht für mich vor allem eines : Missvergnügen. Ziemlich die einzige Sache , wo Sport für mich zu einem „muss“ wird und der Spaß an der Sache verloren geht. Ich würde einen 60min Lauf immer einem 15min Sprint vorziehen. Glg und einmal einfach ein Dankeschön an die Arbeit… Weiterlesen »